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Hinweis:
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Für einen besseren Überblick und hoffentlich für besseres Verständnis des Themas sollte der Text vor dem ersten Basteln komplett gelesen werden.
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Dieses Howto soll eine Anleitung sein, die von Einsteigern für Einsteiger geschrieben wird,
um die angeblich etwas kryptische Linux-Distribution Debian etwas transparenter zu machen.
Die Idee ist ja schon ganz lobenswert. Stellt sich die Frage, ob diese Idee auch so einfach umzusetzen ist, wie ich es mir vorstelle.....
Die Angaben sind nach bestem Wissen und Gewissen getestet und für gut befunden.
Natürlich kann ich für auftretende Schäden und/oder Schwierigkeiten keine Haftung übernehmen.
(agt)20060917
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Zuerst sollte die Montage der Hardware abgeschlossen sein. Hierzu sollte man die entsprechenden Manuals berücksichtigen. Die Funktion des Rechners kann also vorausgesetzt werden.
(=> # Hardwareanforderungen, Von - Bis )
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Vor dem ersten Booten muss man sicher sein, dass der Rechner von CD/DVD booten kann.
Hierzu ist eventuell das BIOS anzupassen (=> First Boot Device: CD-Rom)
Wenn soweit alles klar ist kann das erste Medium ins Laufwerk gelegt werden.
Vorzugsweise sollte man die Gparted-CD benutzen, um die Festplatte nach einer Standardpartitionsliste vorzubereiten und einzurichten. Warum man die Liste nutzen sollte wird sich bei einer oft wechselnden Umgebung herausstellen. Das spätere Bearbeiten ist meiner Meinung nach leichter und übersichtlicher. Ich werde des weiteren von der Partitionstabelle ausgehen.
Jedem ist hier natürlich sein persönliches Lieblingstool empfohlen.
Ein Live-Boot hat sich als recht gut herausgestellt, da man so schon einen gewissen Softwarepool mitbringt. Damit kann man auf Fehler und Schwierigkeiten leichter reagieren und ebenfalls die Hardware schon mal testen. Genannt seien hier die Live-Distributionen Kanotix und Knoppix.
Natürlich können auch die Tools der persönlich bevorzugten Distribution benutzt werden.
Persönlich halte ich aber eine im Vorfeld partitionierte Platte für besser, aber das ist wie so vieles bei Linux Geschmackssache.
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Die Größe der einzelnen Partitionen richtet sich nach der Größe der verwendeten Festplatte.
standard Partitionstabelle:
hda1: 50 MB ext2 /boot
hda2: 700 MB swp linux swap
Der Swap- oder Auslagerungsspeicher sollte zusammen mit dem eingebauten Ram etwa 1 GB (1024 MB) ergeben.
Ab einem Ram von 512 MB ist eigentlich kein swap mehr erforderlich, sollte aber trotzdem eingerichtet werden, wenn man später mit großen Datenmengen arbeiten möchte.
hda3: wenn Wi** installiert ist/werden soll verlangt das OS die erste Partition.
Die Größe kann nach Größe der verwendeten HD unterschiedlich sein.
Die vorherigen Partitionen verschieben sich entsprechend nach unten.
Dateisystem sollte mit fat32 formatiert sein.
Es empfiehlt sich die so vorbereitete Partition bei einer Wi**-Installation mit einem OS eigenem Tool nochmals zu formatieren.
hda4: extended Partition (Rest der Platte)
hda5: 5 GB ext3 /
für Kanotix04-2005 / Knoppix3.7 ist eine Größe von mindestens 2.5 GB ausreichend.
hda6: X GB fat32 DatenAustauschPartition, nach eigenem Ermessen.....
hda7: nach eigenem Ermessen.....
hda8: nach eigenem Ermessen.....; usw.
Eine Platte sollte immer komplett eingeteilt werden, da es sonst eventuell bei späteren Veränderungen zu Komplikationen kommen kann.
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Wenn die Vorbereitungen abgeschlossen sind, gilt es ein Grundsystem zu installieren.
1.) Sarge Grundinstallation (testing v. Mai2005) BHV-CDs oder (stable) Lehmanns-DVDs, oder, oder, oder...
Von Sarge CDs / DVDs booten und ersteinmal tun, was auf dem Bildschirm steht.
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<<--schnipp-->>
(=> Liste bei Gelegenheit nochmals durchgehen..... ;))
Debian Installation
Linux-intern 4/2005
1.) CD/DVD einlegen
2.) Neustart
3.) Debian 3.1 CD- oder Netzinstallation
4.) Deutsch / Deutschland / Deutsch
5.) Hardwareerkennung
6.) Laden der Installer-Komponenten
7.) DHCP Netzwerk Erkennung
8.) wenn "Fehler",
9.) Netzwerk manuell einrichten
-TCP/IP eingeben (192.168.x.x)
-255.255.255.0
10.) Rechnername eingeben (hostname)
11.) Festplattenerkennung
12.) Partitionstool
- Tabelle von Hand eingeben
- Partition wählen,
- benutzen als "format"
- Mount "/"
- Anlegen der Partition beenden
13.) Partitionen übernehmen
14.) Festplatten Partition formatieren
15.) Installation des Debian-Grundsystems
bei tasksel alles abwählen, dann installiert sich nur ein Grundsystem.
16.) Bootloader in MBR installieren
17.) ohne Eingabe ,
18.) "Fehler"
19.) ohne Bootloader fortfahren
- kernel /vmlinuz /dev/hd...
- root= /dev/hd...
- initrd /initrd.img
20.)
21.) Installation abgeschlossen
22.) Neustart
23.) Grub (menue.list) anpassen
24.) System läuft hoch
25.) Konfiguration des Grundsystems
26.) Datum => Debian
27.) Zeitzone
28.) Root Passwort eingeben
29.) Benutzerkonto, Namen und Kürzel eingeben
30.) Konfiguration läuft weiter
31.) e-Mail Konfigurationsart
- keine Konfiguration derzeit
-> dpkg-reconfigure exim4-config
32.)
33.) Danke für die Nutzung von Debian
- Die Grundkonfiguration kann mittels base-config aufgerufen werden
-
34.) einloggen als root ; ggf Neustart.........
35.) eine Konsole sollte nun gestartet sein......
<<--schnapp-->>
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Reihenfolge kann variieren:
2.) vi /boot/grub/menue.lst : 3x vga=791 nachtragen. (noch spezifizieren, wo!!)
3.) vi /etc/apt/sources.list
CD mit # auskommentieren.
deb ftp(2).de.debian.org/debian/ stable main
deb-src ftp(2).de.debian.org/debian/ stable main
4.) aptitude update
5.) aptitude upgrade
6.) aptitude install
xserver-xfree86
xfce4
x-window-system / -core
mozilla-firefox / -locale-de-de
mc
vim
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Das Einrichten einer unabhängigen Bootpartition hat sich, ebenso wie die Partitionstabelle, als hilfreich herausgestellt.
Vorgehensweise:
Als Root mit qtparted eine ~50MB große ext2-Partition erstellen
=> Standard-Partitions-Liste beachten.
root-Konsole öffnen.
"kdesu konqueror" eingeben. Root-Passwort eintippen.
Den Ordner /grub der aktiven Distribution auf die neue Partition kopieren..
Wieder zur root-Konsole wechseln.
Befehl "grub" öffnet die Grub-Shell
"root (hd1,1)" wechselt auf die hdb2.
=> Spezielle Zählweise des GRUB beachten.
"setup (hd0)" installiert GRUB in den mbr von hda (im BIOS eingestellte Masterplatte ; first boot device).
Nach einer Weile endet die grub-shell mit "Done"
"quit" beendet die Grub-Shell.
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Hinweise / Notizen:
pcw Linux 1/2005 p. 32
CD => grub-0.95-i386-pc.tar.gz
grub-install
(fd0) /dev/fd0
(hd0) /dev/hda
(hd1) /dev/hdb
(hd2) => hdc => meist CD-Rom
(hd3) /dev/hdd
wichtige Dateien:
# ext2-stage
# menu.lst
# device.map
# stage1
# stage2
# andere Dateien sind "Treiber" für die einzelnen Dateisysteme.
Den Bootloader unbedingt in den MBR der ersten Masterplatte installieren.
Bootreihenfolge des BIOS beachten.....
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Wenn bis jetzt alles funktioniert haben sollte läuft nun Debian Sarge 3.1 stable
mit der GUI: xfce auf dem Rechner.
Viel Glück, das ist schon mal ungewöhnlich. Klarerweise ist aber das "Basteln" noch nicht beendet.
Denn jetzt geht es an das Anpassen und Erweitern nach persönlichen Anwendungen......
Viel Spaß dabei.
(agt) 20061005
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Über Verbesserungen jeglicher Art bin ich immer dankbar.......................
....to be continued.
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(agt)