Wolf hatte sich nach der Sommerpause sofort dazu bereit erklärt, sein theoretisches Wissen über Netzwerke dem Samba-Team mitzuteilen.
Er berichtete also.
In diesem Bericht möchte ich mein Wissen wiedergeben, welches ich so über Samba gesammelt habe.
Wenn etwas unklar oder irgendwie falsch ist, bitte um Rückmeldung. Der Bericht wird dann ggf. überarbeitet.
Das OSI-Modell über Netzwerke beschreibt den schichtweisen Aufbau eines Computernetzes. Dabei fängt es bei der Hardware des Kabels an und endet mit aufgesetzten Applikationen, wie z.B. Samba.
Eine genauere Beschreibung des Modells an dieser Stelle würde im Moment zu weit führen. Vielleicht später mehr......
Zu allererst setzt Samba ein funktionierendes Netzwerk voraus.
Hardware => Ethernet oä => veränderbar
TCP /IP => Net Beu I / IPX => Nameserving
smb ; (CIFS) => Dienste => nmbd: 1.) virtuelles Netzwerk 2.) Nameserving 3.) Browsing / smbd: 4.) "ftp" 5.) "printer" 6.) Anmeldung (NT) 7.) Bootunterstützung
Bei TCP/IP-Name und smb-Name auf identische Namensvergabe achten. 15stellig, keine Sonderzeichen
Local Master Browser (LMB):
Netzinterne Datenbank über vorhandene Rechner (Verwalter)
=> "Wahlen" zwischen den Rechnern finden etwa alle 11 min. statt.
=> Das "modernste" OS gewinnt und beginnt seine Arbeit "von vorn" ohne auf die "Erfahrungen" des alten Rechners aufzubauen.
Broadcast: "Sendefrequenz" zwischen allen Rechnern des Netzes => FF.FF.FF.FF.FF.FF
Adressresolution Protocoll => ARP => Auflösung zwischen Mac-Adresse und TCP/IP-Adresse
Mac-Adresse: Einzigartige Kennzeichnung einer Netzwerkkarte => 0.1.2.3.4.5
Router / Gateway: Verbindung zwischen zwei Netzwerken. Broadcast zwischen den Netzen ist normalerweise geblockt => noforwarding
Sniffer (ethereal):
Als root starten.
capture => start
capture File(s) => /var/netsniff
Display Options => alle
Nameresolution => keine
Liste:
<00> Name des Rechners
<00> Arbeitsgruppe
<1b> Domain Master Browser
<1c> PDC
<1d> Master Browser
<1e> potentieller Masterbrowser
<03> Win Pop Up
<20> Freigabe
__MS_Browse__ : bin LMB
Dank Bernd heißt es:
Routerkonfiguration, das ist ganz einfach:
Die beiden Netzwerkkarten werden mit statischen IP-Adressen konfiguriert, wobei jede in einem anderen Netz liegt.
Dann muss als root noch IP-Forwarding eingeschaltet werden.
(echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward)
Das ist alles :-)
Samba-Server:
man smb.conf
testparm => Eintragungssyntax der smb.conf testen.
Namensauflösungen => /etc/hosts
passwörter => /etc/passwd muß passwd/useraccount enthalten, um beides in ebenfalls /etc/samba/smbpasswd einzutragen.
root eintragen => smbpasswd -a root ; als erster Eintrag in der Samba-Benutzerdatenbank eintragen.
/etc/samba/smbusers => Benutzernamens Mapping ; ähnlich wie /etc/hosts ??
Wenn Du Dich an einem Problem festgefressen hast, hoffe ich diese Notizen geben Dir einen Anstoß in die richtige Richtung.
Viel Glück ;)
(agt)